Leben in Berlin

Zur Zeit wird gefiltert nach: Linda Meier

AKKO: Göttliches Halloumi an der Pankstraße im Wedding

10.10.11 | Linda Meier
Halloumi, Wedding, Akko
Neben leckerem Halloumi gibt es im Akko auch noch schwarzen Tee zum nippen. Sehr lecker. Foto: Pixelio.de

Ein arabisches Essen ist bestimmt so ziemlich das gesündeste Essen und vor allem das gesündeste Fastfood, was man so auf die Hand bekommen kann. Auch gibt es mittlerweile an jeder zweiten Ecke ein Fallafelsandwich oder ein Halloumi zu genießen. Die Frage wäre dann bloß an welcher Ecke. Bekanntermaßen hat Berlin viele von ihnen und welcher Laden nun der Lieblingsladen wird, hängt meist auch davon ab, wo er sich befindet. Wenn ich nach der Arbeit etwas essen möchte, jedoch keine Zeit zum kochen habe - aber noch auf dem Nachhauseweg bin, fällt mir immer was Leckeres ein.

Man könnte also sagen, dass der Lieblingsaraber, genauso wie alle anderen Die Masse an Multikulti-Köstlichkeiten in Berlin kann nicht nur nach ihrer Qualität des Geschmacks beurteilt werden, sondern auch, wie sie zu den[...]

Bibliotheca Culinaria – Lang vergessene Rezepte warten auf Finder

05.10.11 | Linda Meier
Bibliotheca Culinaria, Kochbücher, Rezepte
Tolle alte Kochbücher warten in der Bibliotheca Culinaria darauf, entdeckt zu werden. Foto: Pixelio.de

Die Vorstellung davon, was gesund oder ungesund ist, hatte sich in den letzten 50 Jahren bestimmt mehr als oft genug verändert und wurde von dem Kopf auf die Füße und zurückgestellt. Dass die Vorstellungen, die wir von der richtigen Ernährung haben, immer auch ein kulturelles Phänomen sind und bis auf den Wahnsinn der letzten Jahrzehnte doch auch eine gewisse Konstante im Leben der Menschen dargestellt haben, kann man sich kaum mehr vorstellen, wenn man nicht gerade eine kulinarische Zeitreise macht.

Doch wie das? Man müsste sich durch alte Kochbücher kramen, alte Rezepte lesen und dazu verschiedene Ratgeber, um das Verständnis vom gesunden und guten Essen einer bestimmten Epoche zu erfassen.

Online wird man manchmal fündig, doch gibt es gar nicht so viele Möglichkeiten in dieser[...]

Verirrt im idyllischen Spandauer Forst

03.10.11 | Linda Meier
Spandauer-Forst, Wandern, Natur
Das Wildgehege im Spandauer Forst hat so einige Tiere vor Ort, die man sonst nicht so oft zu Gesicht bekommt. Foto: L. Meier

Wanderwege, die immer wieder von Wasser unterbrochen oder von Wasser umflossen werden, sind so ziemlich in jeder Jahreszeit schön. Wer eine ähnliche Liebe fürs Wandern empfindet wie ich, der fühlt sich wahrscheinlich im Spandauer Forst sehr wohl.

Bei meiner Tour ging es relativ früh los und wir versuchten, einem Wanderweg zu folgen, der zuerst mit einem grünen und einem roten Punkt versehen war - und später mit einem blauen und einem roten Punkt. Es hört sich zunächst einfach an - ist es aber gar nicht, wenn die Farben frei und fröhlich changieren und man manchmal erraten muss, ob der Farbklecks am Baum eher bläulich, gräulich ist oder etwas ganz anderes sein soll. Mit anderen Worten: wir haben uns schon gewaltig verlaufen. Aber zum Glück gibt es einige Anwohner und Kenner des Spandauer[...]

Englische Bücher im Hinterzimmer des Dussmann

02.10.11 | Linda Meier
English-Bookshop, Bücherladen, Dussmann
Der English Bookshop lässt mich noch von viel mehr Büchern in verschiedensten Sprachen träumen. Foto: Pixelio.de

Wie viele englische Muttersprache tatsächlich in Berlin wohnen ist nicht klar, weil die Zahl sicherlich von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr schwankt. Manchmal ist der Klang der englischen Sprache, wenn man durch Mitte stakst, so präsent, dass man meint, es könne nur noch wenige Menschen in Berlin geben, die nicht hauptsächlich oder ausschließlich englisch sprechen.

Als der Dussmann vor kurzem im hinteren Bereich einen eigenen kleinen Buchladen eröffnete, der sich ausschließlich englischsprachiger Literatur widmen sollte, war ich nicht überrascht, denn die Nachfrage ist ja offensichtlich vorhanden. Doch hatte ich nicht damit gerechnet, dass so ein Laden mit englischen Büchern direkt im Dussmann landet. Früher gab es dort ein Café, in welches man Bücher mitnehmen konnte, um stundenlang[...]

Cinema for Peace Monthly

01.10.11 | Linda Meier
Cinema-for-peace, Kino, Berlin-Mitte
Das "Cinema for Peace" hat einen hohen Anspruch an den Film. Foto: Pixelio.de

Das "Cinema for Peace" ist eine Organisation die sich vor gar nicht allzu langer Zeit in Berlin gegründet hat, um Filme ganz besonderer Art zu unterstützen, zu präsentieren und mehr Menschen zugänglich zu machen. Unter anderem werden Preise in verschiedene Kategorien verliehen. Es sind Kategorien, die in verschiedener Art und Weise das Engagement und die soziale Motivation Filmemacher würdigt. Solche Filme gehen gerne mal unter, da sie vielleicht nicht unbedingt immer ein Kassenschlager sind und in die großen Kinos kommen - obwohl auch das der Fall sein kann - und so sorgt das "Cinema for Peace" für mehr Öffentlichkeit, für mehr Aufmerksamkeit und eine lebhafte Diskussion, um die wichtigen angesprochenen Themen der Filme nach dem Screening nicht einfach verpacken zu lassen.

Die Themen[...]

Wir gehen auf Trabi-Safari

01.10.11 | Linda Meier
Trabi-Safari, Berlin-Mitte, Tourismus
Die Trabi-Safari bedeutet Berlin mit der Zeitmaschine zu befahren. Foto: Pixelio.de

Seit dem Mauerfall ist viel Zeit vergangen und die Stadt hat sich von den Ereignissen vor und nach dem Mauerfall einigermaßen erholt. Sie wächst zusammen, Ost und West haben schon immer noch ihre ganz eigene Stadtgeschichte. Aber dennoch verschwinden so manche Überreste der ehemaligen DDR - nicht zuletzt nach dem der Palast der Republik abgerissen wurde. Will man eine Zeitreise zurück in die sozialistischen Zeiten machen, will man sich vorstellen, wie es damals war in Ostberlin zu leben, dann gelingt das nicht immer und überall, es wird schwieriger. Doch was wäre Berlin, wenn es nicht auch trotzdem noch das eine oder andere Highlight des Sozialismus zu bieten hätte. So kann man sich in der Frankfurter Allee zum Beispiel kaum der damaligen Ästhetik und Bauweise entziehen, wenn man an den[...]

Alte und köstliche Apfelsorten bekommen in Schöneberg eine Chance

01.10.11 | Linda Meier
Alte-Apfelsorten, Äpfel, Schöneberg
Alte Apfelsorten schmecken ganz anders und sind ganz anders als die aus dem Supermarkt. Foto: Pixelio.de

Mit der industriellen Produktion sind wir heute, nachdem die Schnelligkeit und Effizienz der Produktion im Zuge des 20. Jahrhunderts enorm zugenommen hat, an einem Punkt an dem wir einen scheinbar großen Reichtum an Lebensmitteln und einer völligen Auswahl dergleichen vor uns haben. Fakt ist jedoch, dass viele Lebensmittel vereinheitlicht worden sind, wie es für die industrielle Produktion und für die Marktwirtschaft am effizientesten und lohnenswertesten ist. So wurden viele Gemüsesorten oder Obstvarianten auf ein Minimum an Varianz reduziert. Zum Beispiel mehr oder weniger eine Kartoffelsorte, ein paar Apfelsorten, Tomaten die immer gleich wässrig schmecken und dergleichen mehr. Vor allem der Geschmack aber sicherlich auch die Inhaltsstoffe, die der Mensch gut brauchen könnte, leiden[...]

Geben und nehmen mit der Give-Box in der Steinstraße

01.10.11 | Linda Meier
Give-Box, Berlin-Mitte, Nachbarschaftshilfe
Die Give-Box ist gerade vor einiger Zeit erst initiiert worden. Hoffen wir auf ein langes Bestehen der Nachbarschaftshilfe. Foto: L. Meier

Das Geben seliger ist als Nehmen scheint ein Gedanke zu sein, der heute nicht immer so präsent ist wie er vielleicht sein könnte. Es geht um das Schenken unter Menschen und das ist zwar etwas sehr selbstverständliches, doch werden wir durch bestimmte gesellschaftliche Umstände auch phasenweise stark entgegen einer Schenkkultur erzogen. Soziologen setzen sich unter anderem mit der Frage auseinander warum Menschen schenken, wem, wann und wie viel geschenkt wird. Marcel Mauss hat hier zum Beispiel einen starken Anstoß um eine Auseinandersetzung mit der Thematik des Schenkens geben. Vor allem in den letzten Jahren ist die Neugierde und das Interesse an der Schenkkultur wieder erstarkt.

Wenn man bedenkt, dass heutzutage das Schenken umso einfacher sein müsste, da wir materiell gesehen reicher[...]

Das Kino Central in Mitte

01.10.11 | Linda Meier
Kino-Central, Berlin-Mitte, Cinema
Ganz so nostalgisch ist das Kino Central nun nicht, aber die Richtung stimmt in etwa. Foto: pixelio.de

Das Kino Central - in der Nähe der Hackeschen Höfe - ist eines der kleinen Kinos, die sich noch halten konnten, nachdem viele Kinos zumachen mussten, um den großen Lichtspielhäusern Platz zu machen. Vielleicht liegt es an der Lage, so mittig, gut zu erreichen und gleich neben den Kinos der Hackeschen Höfe, die auch gerne mal von einem Publikum anvisiert werden, das etwas anderes sehen will als den üblichen Blockbuster.

Wenn man ins Kino Central geht, kann man je nach Film und Tageszeit auch schon mal alleine mit seinen Freunden im Kino sitzen. Es fühlt sich eher an wie eine Vorführung für eine kleine aber eingeschworene Gemeinschaft. So ist die Vorführung von "Captain Berlin vs. Hitler" in dieser Wohnzimmeratmosphäre sicherlich etwas komplett anderes, als wenn man diesen Film in einem[...]

Das Dai Ragazzi in Schöneberg

12.09.11 | Linda Meier
Schöneberg, Gastronomie, Dai Ragazzi
Mit gutem Olivenöl schmeckt alles besser im Dai Ragazzi in Schöneberg. Foto: Pixelio.de

An einem der wenigen richtigen Sommertage in diesem Jahr war ich mit einer Freundin zum Essen verabredet. Wir hatten uns für etwas ganz Neues entschieden und wollten das Dai Ragazzi in Schöneberg ausprobieren. Vom U-Bahnhof Nollendorfplatz aus, schlenderten wir gemütlich an den verschiedensten Cafés und Restaurants vorbei, bis wir in der Winterfeldtstraße 36 an unserem Ziel ankamen.

Etwas abseits vom Getümmel ist der Bereich vor dem Restaurant mitten in der Sonne wirklich schön und lud uns zum Verweilen ein. Die verschiedenen Gerichte auf der Tageskarte ließen eine gut überlegte saisonale Auswahl erahnen. Ich entschloss mich für Gnocchis mit ein wenig Bärlauch und Olivenöl. Die richtige Entscheidung, wie sich schnell herausstellte.
Wir bekamen ein wenig Brot und Olivenöl als Vorspeise.[...]

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